Inkasso-Anbieter: Häufige Fragen

Wie teuer ist es, einen Inkasso-Anbieter zu beauftragen? Schreckt eine Inkasso-Forderung Kunden nicht eher ab? Mit welchen Methoden soll der Schuldner zur Zahlung bewegt werden? Was ist, wenn er nicht zahlt? Welche Schritte folgen der Zahlungsaufforderung?

All diese Fragen und mehr beantwortet das Inkasso-FAQ von InkassoChecker.de

Wie teuer ist Inkasso für mich?

Inkasso kostet dich selbst am wenigsten. Die Kosten werden in der Regel auf deinen Schuldner umgelegt, als „Verzugsschaden“. Denn dein Kunde ist ja durch sein Versäumnis der Bezahlung der Rechnung daran schuld, dass du Inkasso überhaupt in Anspruch nehmen musst. Die Inkasso-Anbieter, besonders in späteren Schritten (Gerichtsprozess), machen sämtliche Kosten dann auch direkt gegenüber deinem Schuldner geltend.

Wie teuer ist Inkasso für meinen Kunden?

Die Kosten für Inkasso können sich ganz schön schnell addieren, wie jeder weiß, der mal eine Rechnung einfach übersehen hat und dann plötzlich das doppelte, dreifache der ursprünglichen Summe zahlen sollte. Doch nicht immer muss es so viel sein. Die verbindliche Gebührentabelle für Inkasso-Unternehmen lässt recht viel Spielraum. Diesen nutzen die neuen Anbieter aus und schlagen anfangs einen niedrigeren Satz auf den Ursprungsbetrag auf, um den Schuldner nicht von vornherein komplett abzuschrecken.

Kann mein Kunde die Gebühren einsehen?

Zu jeder Mahnung bzw. Zahlungsaufforderung, die das Inkasso-Unternehmen an Schuldner schickt, gehört auch eine genaue Aufstellung der Kosten. Punkt für Punkt wird darin aufgeführt, wie sich der Gesamtbetrag der Forderung ergibt, wie hoch die ursprüngliche Summe war, welche Mahnkosten dazugekommen sind usw. Wird die Zahlungsaufforderung per Mail, SMS oder Messenger verschickt, findet sich in der Nachricht immer auch ein Link, unter dem der Schuldner Einsicht in die Kostenaufstellung nehmen kann.

Wie verdienen die Inkasso-Anbieter, wenn sie geringere Gebühren verlangen?

Die meisten auf InkassoChecker.de vorgestellten Anbieter mahnen automatisiert, gern per E-Mail und Messenger, mittels speziell auf den Inkasso-Bereich zugeschnittener Technologie. Selbstlernende Algorithmen wählen die effizienteste Art aus, mit dem Schuldner zu kommunizieren und ihn zur Zahlung zu veranlassen. Dank dieser kostengünstigen Struktur agieren die Inkasso-Anbieter auch bei sehr geringen Rechnungsbeträgen, deren Einforderung sich zuvor kaum gelohnt hat.

Mahnung per SMS, E-Mail oder Messenger – wie das?

Die Mehrheit der auf InkassoChecker.de vorgestellten Inkasso-Anbieter verfolgen einen neuen Ansatz zur Anmahnung von Zahlungen. Sie setzen auf die Kanäle, die der Kunde selbst häufig nutzt, also Facebook & Co bzw. SMS oder E-Mail. In den Nachrichten findet der Schuldner alle nötigen Informationen, bis hin zu einem Zahlungslink, unter dem er sofort online zahlen kann. Vor allem Letzteres zeigt Erfolg, denn so muss der Schuldner die Kontoinformationen nicht mühsam vom Papier (Mahnung per Briefpost) in sein Internet-Banking übertragen.

Vergrault ein Inkasso-Schreiben meine Kunden nicht?

Ein Inkasso-Schreiben zu erhalten, ist nie so richtig toll. Es kommt aber auch darauf an, wie ein solches Schreiben formuliert ist. Traditionell wird eher gedroht; die auf InkassoChecker.de vorgestellten Anbieter dagegen setzen lieber auf einen kooperativen statt konfrontativen Stil. So wird der Kunde nicht abgeschreckt, sondern höflich an die ausstehende Zahlung erinnert. Diese nette Art, kombiniert mit der Ansprache deines Kunden auf diversen Kanälen, führt dazu, dass es viel wahrscheinlicher ist, dass er die ausstehende Zahlung tätigt – und dir als Kunde erhalten bleibt.

Welche Schritte umfasst ein Inkasso-Auftrag?

Zahlt dein Schuldner trotz noch so netter Aufforderungen auf diversen Kommunikationskanälen nicht, müssen weitere Schritte eingeleitet werden. Der sogenannten vorgerichtlichen Forderungsverfolgung und Mahnbescheidverfahren folgt ein gerichtliches Verfahren, das bis zum Vollstreckungsverfahren gehen kann. Den meisten Inkasso-Anbietern ist es jedoch lieber, eine vorgerichtliche Einigung zu erzielen. Das ist mit weniger Aufwand verbunden und zieht sich zudem nicht über einen längeren Zeitraum hin, wie es bei gerichtlichen Verfahren durchaus vorkommt. In dem Sinne werden sich die Inkasso-Unternehmen auch recht viel Mühe geben, die fälligen Forderungen zügig einzutreiben – gut für dich, gut für den Inkasso-Anbieter und gut auch für deinen Schuldner.